Thomas Wempe

Alle Jahre wieder, nein, nicht nur die Weihnachtszeit, sondern auch der Sommer. Die warme Jahreszeit lässt uns die Jacken zu Hause lassen und an besonders heißen Tagen kämpfen wir gegen die Hitze an. Ähnlich geht es auch der Elektronik, egal ob eben PC oder, und hier sogar besonders ausgeprägt, bei Notebooks. Wenn auch die Geräte davor noch einwandfrei liefen, so laufen nun die Lüfter schneller und oftmals nicht mehr schnell genug, Abstürze oder die automatische Abschaltung durch Überhitzung sind die logische Konsequenz. Die Innentemperatur kann an heißen Tagen um mehrere 10 °C ansteigen, Dauerstress für die Elektronik, die hierdurch zumindest schneller altert; das Silizium durch Elektromigration, die Kondensatoren durch das Austrocknen des Elektrolyt. Während die Elektromigration nur bedingt vorhersagbar ist, ist dies bei Kondensatoren leichter. Ein Kondensator im Notebookbereich ist z.B. für maximal 105 °C spezifiziert, mit einer typischen Lebensdauer von 100.000 Betriebsstunden. Im Berufsalltag sind dies durchaus 50 Jahre, jedoch ist dies nur in einer Idealsituation und bei Zimmertemperatur der Fall, was im Inneren eines Notebooks nie gegeben ist. Bei 100 °C sind es dann eher 2 Jahre, wobei es in der Praxis in der Regel eher zu Auffälligkeiten wie Instabilitäten kommt, bevor der Totalausfall meist schleichend eintritt. Frisch ausgepackt und bei Zimmertemperatur läuft ein Notebook an den heißen Komponenten mit einer Temperatur von grob 50 – 60°C , jede 10 °C mehr halbiert in etwa die Lebenserwartung. Ist nun der Kühler dazu noch verdreckt, sind dies im Sommer locker 30 – 40 °C mehr, die Auswirkung ist vorstellbar und die potentielle Lebenserwartung einfache Mathematik.

Die einzige Methode hier entgegen zu wirken ist eine Innenreinigung des Gerätes, egal ob nun der PC oder eben und im besonderen beim Notebook. Wie ein PC oftmals und ein Notebook typischerweise verdreckt sind ist auf den folgenden beiden Bildern zu erkennen. Beim linken handelt es sich um einen PC-Kühler, der Lüfter demontiert um den Staub erkennen zu können, auf den rechten Bild ist ein Kühler für ein Notebook zu sehen, ebenfalls mit demontierten Lüfter. Der Teppich vor dem Kühler selbst ist nach einiger Zeit normal, dass in beiden Fällen kaum noch Luft durchdringt und somit die Konvektion nicht anregt wird, dass ist einleuchtend.

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Seit nun mehr Monaten bekommen wir immer wieder Geräte in unsere Werkstatt, auf denen sich eine Form dieses Trojaners befindet, der Aufbau und die Art ist immer recht identisch, wenn der Trojaner selbst auch mittlerweile als zahlreiche Ableger grassiert. Er baut eine Szenario auf, in den man bei einer Straftat erwischt wurde und um den PC wieder freizuschalten einen Betrag, meist 100,- Euro per Ukash zahlen soll, ein Zahlungsmittel das ähnlich wie Bargeld nur schwer nach zu verfolgen ist und somit die Ermittlung gegenüber den Tätern schwierig gestaltet. Natürlich ist das Zahlen unsinnig, von der rechtliche Seite ist ein Freikauf aus Straftaten nicht vorgesehen, der PC wird nach der Zahlung selbstredend auch nicht wieder freigegeben.

In den meisten Fällen war bislang ein kostenloser Virenscanner oder gar keiner installiert, sich auf sein Glück zu verlassen ist im Internet niemals vom Vorteil, genau deswegen sollte immer eine Internet-Protection/Securiy-Suite installiert werden. Wir selbst empfehlen seit Jahren die von Norton, einfach weil diese bei Seiten wie AV-Test immer in der Spitzengruppe vertreten ist, sie wenig nervt und zuverlässig und eigenständig im Hintergrund arbeitet.

Das Geld für einen derartigen Schutz sollte man investieren, es sind etwa 10 Cent am Tag die sich sehr schnell bezahlt machen können. Vor allem auch dann, wenn man einen Ukash-Trojaner der fiesen Form hat, der die eigenen Daten wie eben Dokumente und Bilder verschlüsselt und somit unbrauchbar macht. Egal ob Verträge, die Urlaubsfotos oder die der Hochzeit, hat man keine Datensicherung, dann kann der Verlust sehr schmerzlich sein.

Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber ich selbst gehöre zu den Menschen, die gerne Bücher lesen und sicherlich über 1000 bereits gelesen haben. Irgendwann habe ich aus Platzmangel sämtliche Bücher verkauft und beschlossen, dass ich eines Tages, so bald diese Geräte marktreif sind, eben zu einem mit elektronisch gespeicherte Inhalten greifen werde. Wenn ich auch zugegebenermaßen die klassische Buchform sympathischer finde.

Seit März 2013 haben wir diese Geräte auch im Sortiment, je nach gewünschten Gerät bestellen wir ihr E-Reader sehr gerne für Sie! Dabei haben wir uns für die Kindle von Amazon entschieden, folgende Geräte sind hier z.Z. erhältlich:

Die Kindle-Geräte auf der Webseite von Amazon

Verfügbare Bücher für die Kindle