Seit nun mehr Monaten bekommen wir immer wieder Geräte in unsere Werkstatt, auf denen sich eine Form dieses Trojaners befindet, der Aufbau und die Art ist immer recht identisch, wenn der Trojaner selbst auch mittlerweile als zahlreiche Ableger grassiert. Er baut eine Szenario auf, in den man bei einer Straftat erwischt wurde und um den PC wieder freizuschalten einen Betrag, meist 100,- Euro per Ukash zahlen soll, ein Zahlungsmittel das ähnlich wie Bargeld nur schwer nach zu verfolgen ist und somit die Ermittlung gegenüber den Tätern schwierig gestaltet. Natürlich ist das Zahlen unsinnig, von der rechtliche Seite ist ein Freikauf aus Straftaten nicht vorgesehen, der PC wird nach der Zahlung selbstredend auch nicht wieder freigegeben.

In den meisten Fällen war bislang ein kostenloser Virenscanner oder gar keiner installiert, sich auf sein Glück zu verlassen ist im Internet niemals vom Vorteil, genau deswegen sollte immer eine Internet-Protection/Securiy-Suite installiert werden. Wir selbst empfehlen seit Jahren die von Norton, einfach weil diese bei Seiten wie AV-Test immer in der Spitzengruppe vertreten ist, sie wenig nervt und zuverlässig und eigenständig im Hintergrund arbeitet.

Das Geld für einen derartigen Schutz sollte man investieren, es sind etwa 10 Cent am Tag die sich sehr schnell bezahlt machen können. Vor allem auch dann, wenn man einen Ukash-Trojaner der fiesen Form hat, der die eigenen Daten wie eben Dokumente und Bilder verschlüsselt und somit unbrauchbar macht. Egal ob Verträge, die Urlaubsfotos oder die der Hochzeit, hat man keine Datensicherung, dann kann der Verlust sehr schmerzlich sein.