Wir verkaufen seit Jahren immer nach Möglichkeit Akkus von einem einzigen Zulieferer, dessen Qualität uns über Jahre bereits überzeugte und der eben Jahrzehnte an Erfahrung in diesem Bereich mitbringt. Sekundär-Quellen nutzen wir nur in Ausnahmefällen. Galt früher ein „Cells made in Japan“ als Gütesiegel, nicht selten auch betrügerisch verwendet, ist es heute direkt „das Original“, welche zu einem günstigen Preis viel an Umsatz und Gewinn versprechen. Gute Zellen von Firmen wie Panasonic kostet eben doch mehr als solche aus sehr günstigen chinesischen Fabriken. Funktionieren tun beide, die Unterschiede merkt man meist an der echten Kapazität (Aufdrucke sind ja geduldig) und eben der Lebenserwartung. So wird schnell aus einem 4,- Euro Akku schlechtester Qualität, mit der Hilfe von Aufdruck und Verpackung die nur wenige Cents kostet, ein „Original“ mit leicht 5fachen Wert. Selten passiert das nicht, eher im Gegenteil.

Heise Online und hier eben die Redaktion der c’t hat auf Amazon Testbestellung angeblicher Originale von Samsung getätigt und musste am Ende feststellen, sie waren allesamt ein Plagiat. Das ist heute oftmals die Realität und leider nicht nur bei Akkus, egal ob nun SD-Speicherkarten bis hin zu komplexen Geräten wie Switche und Router von Cisco oder auch aus der Hifi-Branche. Der Schaden für die echten Hersteller geht in Regionen, die vermutlich die Staatsverschuldung von Griechenland übersteigen. Bereits 2006 wurde der Schaden, der nur die japanischen Elektroriesen betrifft, auf 116 Milliarden Euro geschätzt.

Jenseits der Plagiate, kämpfen die Hersteller auch gegen andere Verluste wie die verursacht von Parallelimporten (Grauimport) und auch im hohen Maß gegen s.g. Karusselgeschäfte, diese sind ein echter und massiver Steuerbetrug. Der Volkswirtschaftliche Schaden ist erheblich, Geld was letztendlich für Investitionen fehlt. Besonders günstige Ware hat immer einen Hintergrund und der ist meistens unschön.